© Perry Payne / Amy Graham
Perry Payne - Autor

Dornen des Chaco

Franzius Verlag GmbH

Bei   einem   Routineflug   stürzt   die   Beachcraft   Bonanza   in   der   „grünen   Hölle"   von Paraguay   ab.   Joe,   Dr.   Engelmann   und   der   Pilot   Ruenco   überleben   das   Unglück. Ohne   Vorräte   und   Ausrüstung   machen   sie   sich   auf   den   gefährlichen   Weg   durch   das unzugängliche Gebiet. Doch wie lange kann ein Mensch im Urwald überleben? Schnell    stoßen    die    Männer    an    ihre    Grenzen,    und    kämpfen    gegen    Durst,    Hitze, Dornen   und   bösartige   Insekten.   Ohne   Wasser   bleibt   ihnen   jedoch   nicht   viel   Zeit. Denn   noch   niemand   zuvor   hat   den   Chaco,   die   grüne   Hölle   Paraguays,   unvorbereitet überlebt. Nach einer wahren Begebenheit. Erscheinungstermin: 1.Q 2021

Taschenbuch, ca 220 Seiten ISBN-13: 978-3…  (auch als EBook erhältlich)

Interview:

Auszug aus dem Interview mit Jochen Pistorius

Leseprobe:

Als  

Joe  

unmittelbar  

nach  

dem  

Aufwachen  

den  

großen  

Mann  

in  

Embrionalstellung

am  

Stamm  

liegen  

sah,  

dachte  

er:  

Engelmann  

ist  

ein  

netter  

Mann.  

Dabei  

kannte  

er  

ihn

nicht  

mal,  

aber  

wie  

er  

so  

schlief,  

mit  

den  

zerstochenen  

Fußsohlen,  

der  

zerrissenen

Hose,  

und  

wie  

er  

seine  

geliebte  

Kamera  

umarmte,  

als  

wäre  

sie  

ein  

Kuscheltier,  

tat  

er

ihm irgendwie leid.

Phlegmatisch  

kratzte  

er  

sich  

am  

Ellenbogen,  

sah  

auf  

die  

Stelle  

und  

entdeckte  

viele

rote  

Punkte  

auf  

der  

Haut.  

Über  

die  

Nacht  

hatten  

ihn  

die  

Insekten  

tüchtig  

malträtiert.

Aber  

das  

hatte  

kein  

Gewicht,  

als  

wäre  

es  

nicht  

sein  

Körper  

oder  

völlig  

in  

Ordnung.  

Es

gab Wichtigeres hier draußen, als sich über so eine Kleinigkeit aufzuregen.

Trotz  

ein  

paar  

Stunden  

Schlaf  

war  

er  

immer  

noch  

erschöpft,  

als  

müsste  

die  

Nacht

erst  

beginnen.  

Aber  

die  

Sonne  

spendete  

bereits  

etwas  

Licht,  

auch  

wenn  

sie  

selbst

noch nicht zu sehen war. Demnach musste es geschätzte fünf Uhr sein.

Die  

anderen  

schliefen  

noch,  

die  

Luft  

war  

ausgesprochen  

frisch  

und  

klar  

und,  

bis  

auf

die  

angenehmen  

Melodien  

ein  

paar  

vereinzelter  

Vögel  

in  

der  

Ferne,  

war  

es  

friedlich

und  

still  

geworden.  

Der  

Tag  

wartete  

auf  

ihn  

und  

die  

anderen,  

wie  

das  

hohe  

Gericht

auf die Angeklagten.

Die  

Richter  

und  

Geschworenen,  

Wachposten  

und  

Henker,  

verkleidet  

als  

Hitze,  

Staub

und  

Dornen,  

warteten  

geduldig  

auf  

ihr  

erwachen,  

um  

mit  

der  

Show  

beginnen  

zu

können.

.

Nach einer wahren

Begebenheit

Rezensionen Rezensionen Leseprobe Leseprobe - Kaufen

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© Perry Payne / Amy Graham
Perry Payne Autor

Dornen des Chaco

Franzius Verlag GmbH

Bei   einem   Routineflug   stürzt   die   Beachcraft   Bonanza   in   der   „grünen Hölle"   von   Paraguay   ab.   Joe,   Dr.   Engelmann   und   der   Pilot   Ruenco überleben   das   Unglück.   Ohne   Vorräte   und   Ausrüstung   machen   sie sich    auf    den    gefährlichen    Weg    durch    das    unzugängliche    Gebiet. Doch wie lange kann ein Mensch im Urwald überleben? Schnell   stoßen   die   Männer   an   ihre   Grenzen,   und   kämpfen   gegen Durst,   Hitze,   Dornen   und   bösartige   Insekten.   Ohne   Wasser   bleibt ihnen   jedoch   nicht   viel   Zeit.   Denn   noch   niemand   zuvor   hat   den Chaco, die grüne Hölle Paraguays, unvorbereitet überlebt. Nach einer wahren Begebenheit. Erscheinungstermin: 1.Q 2021

Taschenbuch,   

ca   

220   

Seiten   

ISBN-13:   

978-3…   

   

(auch   

als   

EBook

erhältlich)

Interview:

Auszug aus dem Interview mit Jochen Pistorius

Leseprobe:

Als   

Joe   

unmittelbar   

nach   

dem   

Aufwachen   

den   

großen   

Mann   

in

Embrionalstellung  

am  

Stamm  

liegen  

sah,  

dachte  

er:  

Engelmann  

ist

ein   

netter   

Mann.   

Dabei   

kannte   

er   

ihn   

nicht   

mal,   

aber   

wie   

er   

so

schlief,  

mit  

den  

zerstochenen  

Fußsohlen,  

der  

zerrissenen  

Hose,  

und

wie  

er  

seine  

geliebte  

Kamera  

umarmte,  

als  

wäre  

sie  

ein  

Kuscheltier,

tat er ihm irgendwie leid.

Phlegmatisch  

kratzte  

er  

sich  

am  

Ellenbogen,  

sah  

auf  

die  

Stelle  

und

entdeckte  

viele  

rote  

Punkte  

auf  

der  

Haut.  

Über  

die  

Nacht  

hatten  

ihn

die  

Insekten  

tüchtig  

malträtiert.  

Aber  

das  

hatte  

kein  

Gewicht,  

als

wäre    

es    

nicht    

sein    

Körper    

oder    

völlig    

in    

Ordnung.    

Es    

gab

Wichtigeres    

hier    

draußen,    

als    

sich    

über    

so    

eine    

Kleinigkeit

aufzuregen.

Trotz  

ein  

paar  

Stunden  

Schlaf  

war  

er  

immer  

noch  

erschöpft,  

als

müsste  

die  

Nacht  

erst  

beginnen.  

Aber  

die  

Sonne  

spendete  

bereits

etwas   

Licht,   

auch   

wenn   

sie   

selbst   

noch   

nicht   

zu   

sehen   

war.

Demnach musste es geschätzte fünf Uhr sein.

Die  

anderen  

schliefen  

noch,  

die  

Luft  

war  

ausgesprochen  

frisch  

und

klar  

und,  

bis  

auf  

die  

angenehmen  

Melodien  

ein  

paar  

vereinzelter

Vögel  

in  

der  

Ferne,  

war  

es  

friedlich  

und  

still  

geworden.  

Der  

Tag

wartete  

auf  

ihn  

und  

die  

anderen,  

wie  

das  

hohe  

Gericht  

auf  

die

Angeklagten.

Die  

Richter  

und  

Geschworenen,  

Wachposten  

und  

Henker,  

verkleidet

als  

Hitze,  

Staub  

und  

Dornen,  

warteten  

geduldig  

auf  

ihr  

erwachen,

um mit der Show beginnen zu können.

.
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Nach einer wahren

Begebenheit