© Perry Payne / Amy Graham
Perry Payne - Autor

Lennart Beck - Experiment

seines Lebens

BookRix

"Niemand ist widerlicher als meine Nachbarn."

Lennart      Beck      ist      ein      erfolgloser      Wissenschaftler,      der      als      Reinigungskraft      in     seiner      ehemaligen   Universität         arbeitet.         Als         chaotischer         und         exzentrischer        Einzelgänger         hasst         er         die         Menschen,   insbesondere      die      Frauen.      Um      seine     Forschungen      voranzutreiben,      ist      er      eine      Verbindung      mit      einer   dubiosen      Gruppe     eingegangen.      Seit      Jahren      kann      Lennart      aber      nicht      die      gewünschten      Ergebnisse liefern.      Bei      einem      überraschenden      Besuch      von      Schlägern      wird      ihm      das      halb     fertige      Präparat      selbst   gespritzt      und      er      wird      damit      zur      Versuchsperson      seines     eigenen      Experimentes.      Das      Mittel      zeigt   unglaubliche      Wirkungen.      Lennart      hat      es     geschafft.      Reichtum      und      Erfolg      verändern      schlagartig      sein   Leben.   Er   fühlt   das erste   Mal   das   Wunder   der   Schöpfung   und   der   Liebe.An   der   Spitze   seines   Ruhms sieht jedoch alles völlig anders aus.Schockierend und unerwartet Kurzgeschichte,   ISBN:   978-3-7368-9186-9      (EBook),   Taschenbuchausgabe   (€   1.00)   / 32    Seiten    +    Lesebroben)    nur    über    den    Autor    bestellbar,    oder    auf    Messen, Buchlesungen und Veranstaltungen.

Leseprobe:

Bläuliche   Flüssigkeit   brodelte   im   Rundkolben   über   dem   Gasbrenner.   Das   Zimmer war   dunkel.   Nur   die   Flamme   und   eine   schwache   Glühlampe   an   der   Decke   erhellten das    kleine    Labor.    Vor    den    Fenstern    hingen    staubige    Laken.    Sie    waren    kein Provisorium, sondern angenagelt. Es roch nach Algen und abgestandenem Rauch.    Lennart   Becks   Hand   zitterte,   als   er   eine   Chemikalie   in   den   Trichter   träufelte.   Leise Musik,   mit   dem   Bass   einer   vorbeifahrenden   Straßenbahn,   war   von   irgendwo   aus dem    Haus    zu    hören.    In    diesem    alten    Gemäuer,    aus    den    Zwanzigern,    herrschte ansonsten   Ruhe.   Die   anderen   Mieter   kannte   er   kaum.   Manchmal   grüßte   ihn   jemand aufdringlich, doch irgendwann hatten es die Meisten aufgegeben.    Lennart   brauchte   diese   Leute   nicht.   Genau   so   wenig   wie   einen   Fernseher   oder   ein Radio.    Er    war    seit    Jahren    der    Meinung,    dass    dort    ohnehin    nur    unnützes    Zeug gesendet wurde, für Taugenichtse, die ihre Zeit totschlagen wollten.    Das   rhythmische   Hämmern   der   Musik   störte   seine   Konzentration.   Er   starrte   in   den Kolben   und   war   nicht   mehr   bei   der   Sache.   Die   aufsteigenden   Blasen   wurden   zu blauem   Schaum.   Es   glich   seiner   sichtbar   gewordenen   Wut   gegen   die   Ruhestörer.   In Gedanken   sah   er   sich   bereits   vor   deren   Tür.   Er   trat   sie   mit   Schwung   ein   und   schlug dem   erst   Besten   ins   Gesicht.   "Hab   ich   dir   erlaubt,   um   diese   Zeit   eine   Party   zu veranstalten? Hab ich das, du kleiner Hosenscheißer?"    Aber   das   waren   nur   Wunschvorstellungen.   Wahrscheinlich   würde   er   bereits   mit gebrochenem     Arm     an     der     Haustür     enden     und     niemand     würde     überhaupt bemerken, dass er dagegen gerannt war.    Seine   Hände   waren   grau   und   verschrumpelt.   Die   Linke   ballte   er   zur   Faust.   Die Rechte    hatte    einen    dicken    Verband    um    die    äußeren    zwei    Finger    gewickelt.    Ein Verband, der sich der Farbe seiner Haut annäherte.    Feiner   Rauch   stieg   ins   Kühlrohr,   sammelte   sich   und   tropfte   ab.   Lennart   blinzelte. Seine   Aufmerksamkeit   kam   zwischen   zwei   Musikstücken   zurück.   Er   rückte   die   Brille zurecht, von wo sie umgehend wieder in die Vertiefung seines Nasenbeins rutschte.    Es   dürfte   nicht   qualmen.   Irgendetwas   läuft   schief.   Die   Reaktion   ist   viel   zu   heftig, dachte   er   wütend   und   warf   die   Pipette   zwischen   die   Laborgeräte,   sodass   es   klirrte. Mit    dem    Zeigefinger    strich    er    über    ein    aufgeschlagenes    Buch.    Dort    war    ein Genstrang   zu   sehen.   Darüber   stand   in   fetten   Lettern:   Biogenetic   manipulation   - Modification     of     the     genetic     code.     Handschriftliche     Notizen     und     Formeln überfluteten dessen Rand und jegliche freien Zwischenräume.    "Herrgott!",   fluchte   er   und   sprach   mit   seinen   Laborgeräten:   "Was   ist   es   diesmal? Was? Na, sag schon! Wie soll ich es noch anstellen?"    Resigniert   stützte   er   sich   mit   beiden   Händen   auf   den   Tisch,   ließ   den   Kopf   hängen und   grübelte.   Erst   der   monotone   Signalton   seiner   Armbanduhr   riss   ihn   aus   der Versteinerung.   Es   war   Zeit,   sich   auf   den   Weg   zur   Arbeit   zu   machen.   Er   mochte   den Job   als   Reinigungskraft   in   seiner   ehemaligen   Universität   nicht   sonderlich,   hatte   dort aber   Zugriff   auf   die   meisten   Materialien,   die   er   für   seine   Experimente   benötigte. Also nahm er die vermeidliche Schmach in Kauf.    Nachdem   der   Brenner   ausgeschaltet   war,   schob   er   mit   der   flachen   Hand   das   Laken vom     Fenster.     Dahinter     verbarg     sich     die     dunkle     Welt.     Die     Straßenlaternen beleuchteten   parkende   Autos   und   feuchtes   Kopfsteinpflaster.   Nur   die   Laterne   vor seinem   Fenster   war   dunkel.   Bereits   vor   Jahren   hatte   es   die   Stadt   aufgeben   die Glühbirne   zu   tauschen,   da   sie   nie   länger   als   zwei,   drei   Nächte   brannte.   Lennart kümmerte   sich   um   solche   unliebsamen   Sachen   vornehmlich   selbst.   Und   er   ließ   es sich   nicht   bieten,   dass   sie   ihm   eine   Lampe   vor   das   Fenster   stellten.   Die   jetzige Situation   war   für   Lennart   ein   annehmbarer   Kompromiss.   Die   Stadt   hatte   ihre   blöde Laterne   und   er   wurde   dadurch   nicht   belästigt.   Vorsichtshalber   lag   das   Luftgewehr immer noch griffbereit auf dem Fensterbrett.    Um   diese   Zeit   waren   die   meisten   Leute   zu   Hause   und   schliefen.   Das   war   gut   so.   Er war   der   typische   Einzelgänger,   menschenscheu   und   ewiger   Single.   Während   seiner Studienzeit   hatte   er   jedoch   ein   Mädchen.   Damals   trug   er   noch   keine   Brille,   dafür waren    alle    Haare    an    den    richtigen    Stellen,    was    er    heute    nicht    mehr    von    sich behaupten   konnte.   Es   stellte   sich   schnell   heraus,   dass   diese   Freundin   -   wie   alle anderen   Frauen   auch   -   in   die   Kategorie   der   Schlampen   einzuordnen   war.   Bereits nach    fünf    Wochen    hatte    sie    ihn    mit    Till    Pohlmann    betrogen.    Seinem    angeblich besten Freund.    Sie   war   es   einfach   nicht   wert.   Sie   nicht,   und   keine   andere,   sagte   er   sich   damals   und war   auch   heute,   nach   knapp   vierzig   Jahren,   immer   noch   dieser   Meinung.   Seine   Liebe fand er in der Biochemie.     Zusammen    mit    Till    hatte    er    einst    den    großen    Erfolg    erzielt.    Ihre    Studien    zur Genveränderung   von   Getreidesorten   brachten   ihnen   eine   begehrte   Auszeichnung. Till   erntete   die   Lorbeeren   und   wird   noch   heute   dafür   gefeiert.   Lennart   verblieb   der blöde   Pokal   mit   seinem   eingravierten   Namen.   Dieser   hatte   einen   Ehrenplatz   in   der tristen    Wohnung.    Einsam    verstaubte    er    in    einer    mannshohen    Vitrine    vor    einer kahlen    Wand.    Eine    Wand    mit    Resten    abgekratzter    Tapete    und    unprofessionell zugespachtelten Rissen.    Lennart   trank   den   letzten   Schluck   aus   seinem   Lieblingspott.   Der   Kaffee   war   längst kalt.    Die    Tasse    mit    der    Aufschrift:    Jemand    muss    den    Job    ja    machen,    hatte    seit Monaten   kein   Spülwasser   gesehen.   Schließlich   störte   eingetrockneter   Kaffee   den Genuss   nicht   im   Geringsten.   Es   gab   eindeutig   wichtigere   Tätigkeiten   im   Leben,   als abzuwaschen.    Der    leere    Pott    landete    auf    dem    Pornoheft,    das    bereits    etliche abgestellte Kaffeetassen dokumentierte.    Seine   Jacke,   die   abgetragenen   Lederschuhe   und   der   Aktenkoffer   in   ebenbürtigem Braun,    lagen    allzeit    an    der    gleichen    Stelle    neben    der    Tür.    Zuerst    schob    er    den großen   Riegel   zur   Seite.   Dann   kamen   die   beiden   kleinen   Schlösser,   oben   und   unten, an die Reihe.    Ein   Klick   am   vergilbten   Kippschalter   ließ   die   Beleuchtung   erlöschen.   Gedämpftes, blaues   Licht   schimmerte   noch   aus   dem   Labor   in   die   darunterliegenden   Glasvitrinen. Dort   gediehen   akkurat   angeordnete   Pflanzen,   die   er   für   eines   seiner   Experimente benötigte.    Als   Lennart   die   Tür   öffnete,   hallte   die   Musik   lauter.   Sofort   war   erneut   sein   innerer Frieden   gestört.   Bilder   aus   seiner   Kindheit   schossen   ihm   durch   den   Kopf.   Er   fand sich   auf   einer   Geburtstagsparty   wieder,   bei   der   er   einen   großen   Topf   Himbeerbowle über   den   Kopf   geschüttet   bekam.   Alle   haben   sie   über   ihn   gelacht.   Heute   wäre   er derjenige,   der   lachen   würde.   Über   ihre   herausquellenden   Augen,   nachdem   er   ihnen so viel Bowle in die Rachen gegossen hätte, bis sie daran erstickt wären.    Er   versuchte   sich   zu   entspannen,   seinen   Zorn   zu   bändigen.   Denn   all   das   war   längst vergangen. Doch die Erinnerungen saßen tief.    Hier   im   Haus   hatten   die   Nichtsnutze   nur   Stroh   im   Kopf   und   feierten   bis   in   den Morgen   hinein.   Wahrscheinlich   würde   es   Alkohol   und   Sex,   vielleicht   Drogen   geben. Und    sicherlich    könnten    sie    sich    nicht    halten    vor    Lachen,    wegen    ihrer    dummen Sprüche   und   billigen   Witze,   bis   sie   unter   den   Tischen   lagen   und   im   Rausch   des Sinnlosen ertranken. Aber das wäre dann nicht sein Problem.    Lennart   hatte   vergessen,   sich   zu   rasieren.   Um   das   nachzuholen,   war   jetzt   keine   Zeit mehr. Denn eins war er. Pünktlich.     Er    zog    die    Tür    ins    Schloss    und    lief    eilig    den    Hausflur    entlang.    Kurz    vor    dem Treppenaufgang   ging   das   Licht   aus.   Gleichzeitig   auf   allen   Etagen.   Und   die   Musik verstummte. Schreie aus einer der Wohnungen waren zu hören.     Unten,    im    Hausflur    registrierte    er    das    Knarren    der    schweren    Eingangstür    und mehrere   Stimmen.   Im   Dunkeln   tastete   sich   Lennart   vorsichtig   die   Wand   entlang.   Er klopfte   auf   den   Lichtschalter.   Doch   das   verdammte   Ding   verweigerte   seine   Arbeit. Alles   sah   nach   einem   Stromausfall   aus.   Jetzt   musste   er   schleunigst   zurück   in   seine Wohnung,   um   nachzusehen   ob   das   Notstromaggregat   angesprungen   war.   Es   hatte manchmal   seine   Macken.   Die   Kühlung   durfte   auf   keinen   Fall   ausfallen.   Sie   war   noch wesentlich   wichtiger,   als   das   Licht   über   den   Vitrinen   und   der   Computer.   Denn,   wenn die   Kühlung   ausfiel,   würden   die   hoch   toxischen   Materialien   gasförmig.   Er   könnte monatelang   nicht   zurück   in   seine   Wohnung.   Und   wenn   sich   das   Gas   ausbreitete, dürften   auch   all   die   anderen   Bewohner   nicht   mehr   ins   Haus.   Obwohl,   so   überlegte er,   die   hätten   es   vielleicht   nicht   anders   verdient.   Dann   wäre   zumindest   ein   für   alle Mal   Ruhe   im   Haus.   Aber   die   Polizei   würde   Fragen   stellen.   Und   jede   Frage   wäre   eine zu viel. Hier endet die Leseprobe. Vielen Dank, dass du es gelesen hast.
biogenetic manipulation - modification of the genetic code

Diese Premium-Ausgabe enthält (EBook):

-  

„Lennart  

Beck  

-  

Experiment  

seines  

Lebens“

(Kurzgeschichte)

-   

Leseprobe   

„Briefe   

an   

Abby“,   

komplettes

Kapitel

-    

Buchvorstellungen:    

„Chocolate    

of    

Life“,

„Occasion - Die zweite Welt“

- Sammlung von Aphorismen des Autors

Rezension von

Jadrian:

Lennart   

   

Beck   

   

ist   

   

genial,   

   

geheimnisvoll,   

 

isoliert  

  

und  

  

ein  

  

klein  

  

wenig  

  

...  

  

verrückt?  

 

Die  

  

Gesichte  

  

beginnt  

  

heftig  

  

-  

  

und  

  

mit  

 

jeder  

  

Zeile  

  

verschwimmt  

  

der  

  

Traum  

  

mit

der  

  

Realität,  

  

so  

  

dass  

  

ich  

  

als  

  

Leser  

  

nicht  

 

mehr  

  

weiß,  

  

was  

  

da  

  

eigentlich  

  

passiert.  

 

Und  

  

doch  

  

hoffe  

  

ich  

  

die  

  

ganze  

  

Zeit,  

  

dass  

 

dem    

    

armen    

    

Lennart    

    

etwas    

    

Gutes

widerfährt,  

dass  

er  

zum  

ersten  

Mal  

wieder

Glück  

erleben  

kann.Was  

  

soll  

  

ich  

  

sagen?  

  

Mit  

 

so  

  

einem  

  

Ende  

  

habe  

  

ich  

  

nicht  

  

gerechnet.  

 

Die  

  

Lösung,  

  

die  

  

doch  

  

nur  

  

halb  

  

erzählt,  

 

was   

   

wahr   

   

ist.   

   

Ein   

   

Ende,   

   

das   

   

mich   

 

zwiegespalten    

zurücklässt.    

Glück?    

Ist    

das

Glück?Erschreckend,                    

Alptraumhaft,

Nachdenklich.Eine        

wirklich        

gelungene

Kurzgeschichte,           

die           

ich           

gerne

weiterempfehle.

Rezension von Grid

Schneeweiß:

Das    

Vorwort    

zu    

lesen    

ist    

für    

mich    

ein

notwendiges   

Übel   

-   

man   

könnte   

ja   

was

verpassen  

-  

und  

für  

Gewöhnlich  

ärgere  

ich

mich  

hinterher.  

Nicht  

so  

bei  

der  

"Experiment

seines  

Lebens".  

Noch  

nie  

ist  

es  

mir  

passiert,

dass   

ich   

ein   

paar   

der   

Zeilen   

des   

Vorworts

nochmal   

und   

nochmal   

gelesen   

habe   

und

dass  

ich  

versucht  

habe,  

sie  

mir  

einzuprägen.

Erst  

dieses  

Vorwort  

hat  

mir  

veranschaulicht,

dass   

ich   

nach   

den   

vielen   

Büchern   

die   

ich

gelesen  

habe  

auch  

mit  

den  

Gedanken  

von

anderen            

durch            

mein            

Leben

gehe.Entsprechend  

groß  

war  

meine  

Neugier

auf  

das,  

was  

folgt.  

Und  

dann  

nahm  

mich  

die

Geschichte    

des    

Lennart    

Beck    

gefangen.

Schnell  

wurde  

es  

surreal,  

ich  

las  

die  

Worte,

doch   

es   

kam   

mir   

vor   

als   

würde   

ich   

einen

amerikanischen     

Thriller     

sehen.     

Ich     

sah

diesem  

Einzelgänger  

Lennart  

Beck  

zu,  

hörte

seine    

Gedanken    

und    

begleitete    

ihn    

bei

seinem  

Triumph.  

Wie  

bei  

jedem  

guten  

Film

wusste  

ich  

nicht  

genau,  

was  

Realität  

und  

was

Traum  

war  

und  

ich  

hoffte  

auf  

ein  

Ende,  

dass

mich  

nicht  

ratlos  

zurück  

lässt.  

Und  

dann  

war

das    

Ende    

noch    

besser    

als    

erwartet,    

es

brachte    

mich    

zum    

Lachen.Als    

ich    

das

Büchlein   

weg   

gelegt   

hatte   

und   

mich   

die

Realität  

zurück  

bekommen  

hatte  

konnte  

ich

nur  

noch  

staunen.  

Jemand  

der  

im  

selben  

Ort

wie  

ich  

geboren  

und  

aufgewachsen  

ist  

und

den    

ich    

vielleicht    

sogar    

kenne    

hatte    

es

geschafft,   

mich   

derart   

zu   

faszinieren.Vielen

Dank.   

Ich   

wünsche   

Perry   

Payne   

viel   

Erfolg

und  

mir,  

dass  

ich  

noch  

ganz  

viel  

von  

ihm  

zu

lesen bekomme

Rezensionen Rezensionen Leseprobe Leseprobe - Kaufen Kaufen

Werbung

Werbung

© Perry Payne / Amy Graham
Perry Payne Autor

Lennart Beck -

Experiment seines

Lebens

BookRix

"Niemand ist widerlicher als meine Nachbarn."

Lennart        Beck        ist        ein        erfolgloser        Wissenschaftler,        der        als      Reinigungskraft      in      seiner      ehemaligen   Universität         arbeitet.         Als        chaotischer         und         exzentrischer         Einzelgänger         hasst         er         die        Menschen,   insbesondere      die      Frauen.      Um      seine      Forschungen     voranzutreiben,      ist      er      eine      Verbindung      mit      einer   dubiosen     Gruppe      eingegangen.      Seit      Jahren      kann      Lennart      aber      nicht      die     gewünschten        Ergebnisse    liefern.        Bei        einem        überraschenden      Besuch      von      Schlägern      wird      ihm      das      halb      fertige      Präparat     selbst   gespritzt      und      er      wird      damit      zur      Versuchsperson      seines     eigenen      Experimentes.      Das      Mittel      zeigt   unglaubliche      Wirkungen.     Lennart      hat      es      geschafft.      Reichtum      und      Erfolg      verändern     schlagartig        sein    Leben.    Er    fühlt    das    erste    Mal    das    Wunder    der Schöpfung   und   der   Liebe.An   der   Spitze   seines   Ruhms   sieht   jedoch alles völlig anders aus.Schockierend und unerwartet Kurzgeschichte,           ISBN:           978-3-7368-9186-9                      (EBook), Taschenbuchausgabe   (€   1.00)   /   32   Seiten   +   Lesebroben)   nur   über den     Autor     bestellbar,     oder     auf     Messen,     Buchlesungen     und Veranstaltungen.

Leseprobe:

Bläuliche    Flüssigkeit    brodelte    im    Rundkolben über   dem   Gasbrenner.   Das   Zimmer   war   dunkel. Nur   die   Flamme   und   eine   schwache   Glühlampe an   der   Decke   erhellten   das   kleine   Labor.   Vor   den Fenstern   hingen   staubige   Laken.   Sie   waren   kein Provisorium,   sondern   angenagelt.   Es   roch   nach Algen und abgestandenem Rauch.      Lennart     Becks     Hand     zitterte,     als     er     eine Chemikalie   in   den   Trichter   träufelte.   Leise   Musik, mit        dem        Bass        einer        vorbeifahrenden Straßenbahn,   war   von   irgendwo   aus   dem   Haus zu    hören.    In    diesem    alten    Gemäuer,    aus    den Zwanzigern,     herrschte     ansonsten     Ruhe.     Die anderen     Mieter     kannte     er     kaum.     Manchmal grüßte        ihn        jemand        aufdringlich,        doch irgendwann hatten es die Meisten aufgegeben.    Lennart   brauchte   diese   Leute   nicht.   Genau   so wenig    wie    einen    Fernseher    oder    ein    Radio.    Er war   seit   Jahren   der   Meinung,   dass   dort   ohnehin nur      unnützes      Zeug      gesendet      wurde,      für Taugenichtse, die ihre Zeit totschlagen wollten.     Das    rhythmische    Hämmern    der    Musik    störte seine    Konzentration.    Er    starrte    in    den    Kolben und     war     nicht     mehr     bei     der     Sache.     Die aufsteigenden      Blasen      wurden      zu      blauem Schaum.    Es    glich    seiner    sichtbar    gewordenen Wut   gegen   die   Ruhestörer.   In   Gedanken   sah   er sich     bereits     vor     deren     Tür.     Er     trat     sie     mit Schwung    ein    und    schlug    dem    erst    Besten    ins Gesicht.   "Hab   ich   dir   erlaubt,   um   diese   Zeit   eine Party   zu   veranstalten?   Hab   ich   das,   du   kleiner Hosenscheißer?"      Aber     das     waren     nur     Wunschvorstellungen. Wahrscheinlich        würde        er        bereits        mit gebrochenem   Arm   an   der   Haustür   enden   und niemand    würde    überhaupt    bemerken,    dass    er dagegen gerannt war.     Seine    Hände    waren    grau    und    verschrumpelt. Die   Linke   ballte   er   zur   Faust.   Die   Rechte   hatte einen    dicken    Verband    um    die    äußeren    zwei Finger   gewickelt.   Ein   Verband,   der   sich   der   Farbe seiner Haut annäherte.    Feiner   Rauch   stieg   ins   Kühlrohr,   sammelte   sich und      tropfte      ab.      Lennart      blinzelte.      Seine Aufmerksamkeit          kam          zwischen          zwei Musikstücken   zurück.   Er   rückte   die   Brille   zurecht, von   wo   sie   umgehend   wieder   in   die   Vertiefung seines Nasenbeins rutschte.     Es    dürfte    nicht    qualmen.    Irgendetwas    läuft schief.   Die   Reaktion   ist   viel   zu   heftig,   dachte   er wütend     und     warf     die     Pipette     zwischen     die Laborgeräte,      sodass      es      klirrte.      Mit      dem Zeigefinger    strich    er    über    ein    aufgeschlagenes Buch.   Dort   war   ein   Genstrang   zu   sehen.   Darüber stand   in   fetten   Lettern:   Biogenetic   manipulation -        Modification        of        the        genetic        code. Handschriftliche         Notizen         und         Formeln überfluteten    dessen    Rand    und    jegliche    freien Zwischenräume.     "Herrgott!",    fluchte    er    und    sprach    mit    seinen Laborgeräten:   "Was   ist   es   diesmal?   Was?   Na,   sag schon! Wie soll ich es noch anstellen?"    Resigniert   stützte   er   sich   mit   beiden   Händen   auf den   Tisch,   ließ   den   Kopf   hängen   und   grübelte. Erst   der   monotone   Signalton   seiner   Armbanduhr riss   ihn   aus   der   Versteinerung.   Es   war   Zeit,   sich auf   den   Weg   zur   Arbeit   zu   machen.   Er   mochte den   Job   als   Reinigungskraft   in   seiner   ehemaligen Universität    nicht    sonderlich,    hatte    dort    aber Zugriff    auf    die    meisten    Materialien,    die    er    für seine   Experimente   benötigte.   Also   nahm   er   die vermeidliche Schmach in Kauf.    Nachdem   der   Brenner   ausgeschaltet   war,   schob er   mit   der   flachen   Hand   das   Laken   vom   Fenster. Dahinter     verbarg     sich     die     dunkle     Welt.     Die Straßenlaternen    beleuchteten    parkende    Autos und   feuchtes   Kopfsteinpflaster.   Nur   die   Laterne vor    seinem    Fenster    war    dunkel.    Bereits    vor Jahren   hatte   es   die   Stadt   aufgeben   die   Glühbirne zu    tauschen,    da    sie    nie    länger    als    zwei,    drei Nächte    brannte.    Lennart    kümmerte    sich    um solche   unliebsamen   Sachen   vornehmlich   selbst. Und   er   ließ   es   sich   nicht   bieten,   dass   sie   ihm   eine Lampe     vor     das     Fenster     stellten.     Die     jetzige Situation     war     für     Lennart     ein     annehmbarer Kompromiss.   Die   Stadt   hatte   ihre   blöde   Laterne und       er       wurde       dadurch       nicht       belästigt. Vorsichtshalber   lag   das   Luftgewehr   immer   noch griffbereit auf dem Fensterbrett.     Um    diese    Zeit    waren    die    meisten    Leute    zu Hause   und   schliefen.   Das   war   gut   so.   Er   war   der typische      Einzelgänger,      menschenscheu      und ewiger   Single.   Während   seiner   Studienzeit   hatte er    jedoch    ein    Mädchen.    Damals    trug    er    noch keine    Brille,    dafür    waren    alle    Haare    an    den richtigen   Stellen,   was   er   heute   nicht   mehr   von sich    behaupten    konnte.    Es    stellte    sich    schnell heraus,   dass   diese   Freundin   -   wie   alle   anderen Frauen   auch   -   in   die   Kategorie   der   Schlampen einzuordnen    war.    Bereits    nach    fünf    Wochen hatte   sie   ihn   mit   Till   Pohlmann   betrogen.   Seinem angeblich besten Freund.     Sie    war    es    einfach    nicht    wert.    Sie    nicht,    und keine   andere,   sagte   er   sich   damals   und   war   auch heute,   nach   knapp   vierzig   Jahren,   immer   noch dieser    Meinung.    Seine    Liebe    fand    er    in    der Biochemie.    Zusammen   mit   Till   hatte   er   einst   den   großen Erfolg   erzielt.   Ihre   Studien   zur   Genveränderung von       Getreidesorten       brachten       ihnen       eine begehrte       Auszeichnung.       Till       erntete       die Lorbeeren   und   wird   noch   heute   dafür   gefeiert. Lennart    verblieb    der    blöde    Pokal    mit    seinem eingravierten      Namen.      Dieser      hatte      einen Ehrenplatz     in     der     tristen     Wohnung.     Einsam verstaubte   er   in   einer   mannshohen   Vitrine   vor einer     kahlen     Wand.     Eine     Wand     mit     Resten abgekratzter        Tapete        und        unprofessionell zugespachtelten Rissen.    Lennart   trank   den   letzten   Schluck   aus   seinem Lieblingspott.    Der    Kaffee    war    längst    kalt.    Die Tasse   mit   der   Aufschrift:   Jemand   muss   den   Job   ja machen,    hatte    seit    Monaten    kein    Spülwasser gesehen.      Schließlich      störte      eingetrockneter Kaffee   den   Genuss   nicht   im   Geringsten.   Es   gab eindeutig    wichtigere    Tätigkeiten    im    Leben,    als abzuwaschen.    Der    leere    Pott    landete    auf    dem Pornoheft,      das      bereits      etliche      abgestellte Kaffeetassen dokumentierte.    Seine   Jacke,   die   abgetragenen   Lederschuhe   und der    Aktenkoffer    in    ebenbürtigem    Braun,    lagen allzeit    an    der    gleichen    Stelle    neben    der    Tür. Zuerst    schob    er    den    großen    Riegel    zur    Seite. Dann   kamen   die   beiden   kleinen   Schlösser,   oben und unten, an die Reihe.     Ein    Klick    am    vergilbten    Kippschalter    ließ    die Beleuchtung     erlöschen.     Gedämpftes,     blaues Licht    schimmerte    noch    aus    dem    Labor    in    die darunterliegenden    Glasvitrinen.    Dort    gediehen akkurat   angeordnete   Pflanzen,   die   er   für   eines seiner Experimente benötigte.     Als    Lennart    die    Tür    öffnete,    hallte    die    Musik lauter.    Sofort    war    erneut    sein    innerer    Frieden gestört.   Bilder   aus   seiner   Kindheit   schossen   ihm durch     den     Kopf.     Er     fand     sich     auf     einer Geburtstagsparty     wieder,     bei     der     er     einen großen     Topf     Himbeerbowle     über     den     Kopf geschüttet     bekam.     Alle     haben     sie     über     ihn gelacht.    Heute    wäre    er    derjenige,    der    lachen würde.     Über     ihre     herausquellenden     Augen, nachdem   er   ihnen   so   viel   Bowle   in   die   Rachen gegossen hätte, bis sie daran erstickt wären.    Er   versuchte   sich   zu   entspannen,   seinen   Zorn   zu bändigen.    Denn    all    das    war    längst    vergangen. Doch die Erinnerungen saßen tief.    Hier   im   Haus   hatten   die   Nichtsnutze   nur   Stroh im   Kopf   und   feierten   bis   in   den   Morgen   hinein. Wahrscheinlich     würde     es     Alkohol     und     Sex, vielleicht   Drogen   geben.   Und   sicherlich   könnten sie    sich    nicht    halten    vor    Lachen,    wegen    ihrer dummen    Sprüche    und    billigen    Witze,    bis    sie unter    den    Tischen    lagen    und    im    Rausch    des Sinnlosen   ertranken.   Aber   das   wäre   dann   nicht sein Problem.    Lennart   hatte   vergessen,   sich   zu   rasieren.   Um das    nachzuholen,    war    jetzt    keine    Zeit    mehr. Denn eins war er. Pünktlich.     Er    zog    die    Tür    ins    Schloss    und    lief    eilig    den Hausflur   entlang.   Kurz   vor   dem   Treppenaufgang ging   das   Licht   aus.   Gleichzeitig   auf   allen   Etagen. Und    die    Musik    verstummte.    Schreie    aus    einer der Wohnungen waren zu hören.    Unten,   im   Hausflur   registrierte   er   das   Knarren der       schweren       Eingangstür       und       mehrere Stimmen.     Im     Dunkeln     tastete     sich     Lennart vorsichtig   die   Wand   entlang.   Er   klopfte   auf   den Lichtschalter.      Doch      das      verdammte      Ding verweigerte   seine   Arbeit.   Alles   sah   nach   einem Stromausfall    aus.    Jetzt    musste    er    schleunigst zurück   in   seine   Wohnung,   um   nachzusehen   ob das    Notstromaggregat    angesprungen    war.    Es hatte    manchmal    seine    Macken.    Die    Kühlung durfte    auf    keinen    Fall    ausfallen.    Sie    war    noch wesentlich    wichtiger,    als    das    Licht    über    den Vitrinen    und    der    Computer.    Denn,    wenn    die Kühlung     ausfiel,     würden     die     hoch     toxischen Materialien    gasförmig.    Er    könnte    monatelang nicht   zurück   in   seine   Wohnung.   Und   wenn   sich das     Gas     ausbreitete,     dürften     auch     all     die anderen      Bewohner      nicht      mehr      ins      Haus. Obwohl,   so   überlegte   er,   die   hätten   es   vielleicht nicht   anders   verdient.   Dann   wäre   zumindest   ein für    alle    Mal    Ruhe    im    Haus.    Aber    die    Polizei würde   Fragen   stellen.   Und   jede   Frage   wäre   eine zu viel. Hier   endet   die   Leseprobe.   Vielen   Dank,   dass   du es gelesen hast.
Rezensionen Rezensionen Leseprobe Leseprobe - Kaufen Kaufen
biogenetic manipulation - modification of the genetic code

Diese Premium-Ausgabe enthält (EBook):

-  

„Lennart  

Beck  

-  

Experiment  

seines  

Lebens“

(Kurzgeschichte)

-   

Leseprobe   

„Briefe   

an   

Abby“,   

komplettes

Kapitel

-    

Buchvorstellungen:    

„Chocolate    

of    

Life“,

„Occasion - Die zweite Welt“

- Sammlung von Aphorismen des Autors

Rezension von

Jadrian:

Lennart   

   

Beck   

   

ist   

   

genial,   

   

geheimnisvoll,   

 

isoliert  

  

und  

  

ein  

  

klein  

  

wenig  

  

...  

  

verrückt?  

 

Die  

  

Gesichte  

  

beginnt  

  

heftig  

  

-  

  

und  

  

mit  

 

jeder  

  

Zeile  

  

verschwimmt  

  

der  

  

Traum  

  

mit

der  

  

Realität,  

  

so  

  

dass  

  

ich  

  

als  

  

Leser  

  

nicht  

 

mehr  

  

weiß,  

  

was  

  

da  

  

eigentlich  

  

passiert.  

 

Und  

  

doch  

  

hoffe  

  

ich  

  

die  

  

ganze  

  

Zeit,  

  

dass  

 

dem    

    

armen    

    

Lennart    

    

etwas    

    

Gutes

widerfährt,  

dass  

er  

zum  

ersten  

Mal  

wieder

Glück  

erleben  

kann.Was  

  

soll  

  

ich  

  

sagen?  

  

Mit  

 

so  

  

einem  

  

Ende  

  

habe  

  

ich  

  

nicht  

  

gerechnet.  

 

Die  

  

Lösung,  

  

die  

  

doch  

  

nur  

  

halb  

  

erzählt,  

 

was   

   

wahr   

   

ist.   

   

Ein   

   

Ende,   

   

das   

   

mich   

 

zwiegespalten    

zurücklässt.    

Glück?    

Ist    

das

Glück?Erschreckend,                    

Alptraumhaft,

Nachdenklich.Eine        

wirklich        

gelungene

Kurzgeschichte,           

die           

ich           

gerne

weiterempfehle.

Rezension von Grid

Schneeweiß:

Das    

Vorwort    

zu    

lesen    

ist    

für    

mich    

ein

notwendiges   

Übel   

-   

man   

könnte   

ja   

was

verpassen  

-  

und  

für  

Gewöhnlich  

ärgere  

ich

mich  

hinterher.  

Nicht  

so  

bei  

der  

"Experiment

seines  

Lebens".  

Noch  

nie  

ist  

es  

mir  

passiert,

dass   

ich   

ein   

paar   

der   

Zeilen   

des   

Vorworts

nochmal   

und   

nochmal   

gelesen   

habe   

und

dass  

ich  

versucht  

habe,  

sie  

mir  

einzuprägen.

Erst  

dieses  

Vorwort  

hat  

mir  

veranschaulicht,

dass   

ich   

nach   

den   

vielen   

Büchern   

die   

ich

gelesen  

habe  

auch  

mit  

den  

Gedanken  

von

anderen            

durch            

mein            

Leben

gehe.Entsprechend  

groß  

war  

meine  

Neugier

auf  

das,  

was  

folgt.  

Und  

dann  

nahm  

mich  

die

Geschichte    

des    

Lennart    

Beck    

gefangen.

Schnell  

wurde  

es  

surreal,  

ich  

las  

die  

Worte,

doch   

es   

kam   

mir   

vor   

als   

würde   

ich   

einen

amerikanischen     

Thriller     

sehen.     

Ich     

sah

diesem  

Einzelgänger  

Lennart  

Beck  

zu,  

hörte

seine    

Gedanken    

und    

begleitete    

ihn    

bei

seinem  

Triumph.  

Wie  

bei  

jedem  

guten  

Film

wusste  

ich  

nicht  

genau,  

was  

Realität  

und  

was

Traum  

war  

und  

ich  

hoffte  

auf  

ein  

Ende,  

dass

mich  

nicht  

ratlos  

zurück  

lässt.  

Und  

dann  

war

das    

Ende    

noch    

besser    

als    

erwartet,    

es

brachte    

mich    

zum    

Lachen.Als    

ich    

das

Büchlein   

weg   

gelegt   

hatte   

und   

mich   

die

Realität  

zurück  

bekommen  

hatte  

konnte  

ich

nur  

noch  

staunen.  

Jemand  

der  

im  

selben  

Ort

wie  

ich  

geboren  

und  

aufgewachsen  

ist  

und

den    

ich    

vielleicht    

sogar    

kenne    

hatte    

es

geschafft,   

mich   

derart   

zu   

faszinieren.Vielen

Dank.   

Ich   

wünsche   

Perry   

Payne   

viel   

Erfolg

und  

mir,  

dass  

ich  

noch  

ganz  

viel  

von  

ihm  

zu

lesen bekomme

Trailer: Rezension