© Perry Payne / Amy Graham
Perry Payne - Autor

28 m2

Die Probandenstudie

Franzius Verlag GmbH

Sydney,   eine   junge   Studentin   aus   Greenville   meldet   sich   zu   einer   Probandenstudie an   und   wird   in   einem   Raum   ohne   Fenster   und   Türen   gesperrt.   Sie   muss   sechs Wochen lang für ihr Essen kämpfen und die Zeit überleben. Den    einzigen    Kontakt    kann    sie    über    einen    alten    Computer    zu    weiteren    vier Probanden herstellen. Als die Zeit endlich um ist, beginnt ihr wahrer Kampf. Thriller / erscheint Ende 2019 Taschenbuch, 326 Seiten ISBN 978-396050-168-8 (auch als EBook erhältlich)

Hörprobe:

folgt

Leseproben

Textschnipsel (1)

Um   

überhaupt   

irgendetwas   

zu   

hören,   

tippte   

Sydney   

mit   

den   

Fingern   

auf   

die

Arbeitsplatte,  

dann  

lief  

sie  

über  

die  

Dielen  

und  

lauschte  

ihren  

Schritten.  

Die  

weichen

Sohlen  

ihrer  

Ballerinas  

aus  

grobem  

Chambray  

hinterließen  

nebelhafte  

Geräusche.

Deutlicher  

war  

das  

Reiben  

ihrer  

Kleidung  

durch  

die  

Bewegung  

zu  

hören,  

sowie  

die

pfeifende Atemluft, die sich durch ihre zugeschnürte Kehle in die Lunge quälte.

Ihr Herz pochte kräftig und gleichmäßig.

Sydney  

blieb  

stehen  

und  

hielt  

die  

Luft  

an,  

womit  

die  

Welt  

verstummte.  

Der  

Raum

verwandelte  

sich  

in  

einen  

monströsen  

Sarg,  

tief  

unter  

der  

Erde,  

nahe  

dem  

Magma

und  

den  

Dämonen  

aus  

ihren  

schlimmsten  

Träumen.  

Schweißperlen  

rannen  

über  

ihr

Gesicht und die Temperatur schien nach oben zu schnellen.

Gierig  

schnappte  

sie  

nach  

Luft.  

Zum  

Rasseln  

ihrer  

Atemwege  

mischte  

sich  

ein  

leises

Pfeifen.

Gab es hier wirklich nichts, außer sie selbst und die Stille?

Dicht  

neben  

dem  

Computer  

drückte  

sie  

ihr  

Ohr  

an  

die  

Wand  

und  

atmete  

langsam

weiter.  

Doch  

egal  

wie  

sehr  

sie  

sich  

anstrengte,  

es  

war  

absolut  

still  

dahinter.  

Eine

Stille,  

die  

eine  

völlige  

Leere  

in  

ihren  

Verstand  

brachte.  

Es  

war  

das  

unvermeidliche

Gefühl der Isolation, der Einsamkeit und Hilflosigkeit.

Sie schluckte und der trockene Hals kratzte unangenehm.

Textschnipsel (2)

Wie spät war es? Wie lange hatte sie in diesem Bett gelegen?

Sie  

hatten  

ihr  

doch  

alles  

genommen.  

Schwindlig  

taumelte  

Sydney  

zum  

Monitor.

Vielleicht  

zeigte  

er  

die  

Uhrzeit?  

Doch  

auf  

dem  

gleichförmigen  

grünen  

Bild  

gab  

es

nichts zu sehen.

Wie  

sollte  

sie  

ohne  

Uhr  

und  

den  

Blick  

in  

den  

Himmel  

herausfinden,  

wann  

sie  

zu  

Bett

gehen  

musste,  

wann  

aufstehen  

oder  

mittagessen?  

Essen?  

Und  

was  

würden  

sie  

ihr

anbieten?  

Gab  

es  

eine  

Speisekarte  

oder  

eklige  

Wurst  

und  

Mahlzeiten  

aus  

einer

drittklassigen Großküche?

Mit  

verschwitzen  

Handflächen  

wischte  

sie  

sich  

über  

die  

Jeans,  

streckte  

ihren  

Rücken

durch und erkundete die karge Küchenzeile ihrer Zelle.

Rezensionen

Steffi Eckhoff-Emme

(Testleserbuch)

Ich habe das Buch nun durch und weiß mit Sicherheit, dass die Geschichte mich nicht so schnell loslassen wird. Der Einstieg sorgte dafür, dass ich auf jeden Fall wissen wollte, wie es weitergeht. Die Dialoge der Probanden gefielen mir auf Anhieb. Und #1433 entlockte mir ein schmunzeln. Später gewinnen die Gespräche an Tiefe und man lernt die Teilnehmer besser kennen. Es entsteht eine tiefe Bindung zu Ihnen. Eine Pflanze wird zum Freund, um nicht völlig zu vereinsamen und wahnsinnig zu werden. Wirklich passend und mitfühlend. So bildlich beschrieben, dass man Sydneys Gefängnis aufbrechen will. Herzlichen Dank an Perry Payne, dass ich es lesen durfte. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht das Buch vorab zu lesen. Ich liebe die Geschichte.
Rezensionen Rezensionen Leseprobe Leseprobe - Kaufen Kaufen
© Perry Payne / Amy Graham
Perry Payne Autor

28 m2

Die Probandenstudie

Franzius Verlag GmbH

Sydney,   eine   junge   Studentin   aus   Greenville   meldet   sich   zu   einer Probandenstudie   an   und   wird   in   einem   Raum   ohne   Fenster   und Türen   gesperrt.   Sie   muss   sechs   Wochen   lang   für   ihr   Essen   kämpfen und die Zeit überleben. Den    einzigen    Kontakt    kann    sie    über    einen    alten    Computer    zu weiteren vier Probanden herstellen. Als die Zeit endlich um ist, beginnt ihr wahrer Kampf. Thriller / erscheint Ende 2019 Taschenbuch,   326   Seiten   ISBN   978-396050-168-8   (auch   als   EBook erhältlich)

Hörprobe:

folgt

Leseproben

Textschnipsel (1)

Um   

überhaupt   

irgendetwas   

zu   

hören,   

tippte   

Sydney   

mit   

den

Fingern   

auf   

die   

Arbeitsplatte,   

dann   

lief   

sie   

über   

die   

Dielen   

und

lauschte  

ihren  

Schritten.  

Die  

weichen  

Sohlen  

ihrer  

Ballerinas  

aus

grobem  

Chambray  

hinterließen  

nebelhafte  

Geräusche.  

Deutlicher

war  

das  

Reiben  

ihrer  

Kleidung  

durch  

die  

Bewegung  

zu  

hören,  

sowie

die  

pfeifende  

Atemluft,  

die  

sich  

durch  

ihre  

zugeschnürte  

Kehle  

in

die Lunge quälte.

Ihr Herz pochte kräftig und gleichmäßig.

Sydney    

blieb    

stehen    

und    

hielt    

die    

Luft    

an,    

womit    

die    

Welt

verstummte.  

Der  

Raum  

verwandelte  

sich  

in  

einen  

monströsen  

Sarg,

tief  

unter  

der  

Erde,  

nahe  

dem  

Magma  

und  

den  

Dämonen  

aus  

ihren

schlimmsten  

Träumen.  

Schweißperlen  

rannen  

über  

ihr  

Gesicht  

und

die Temperatur schien nach oben zu schnellen.

Gierig   

schnappte   

sie   

nach   

Luft.   

Zum   

Rasseln   

ihrer   

Atemwege

mischte sich ein leises Pfeifen.

Gab es hier wirklich nichts, außer sie selbst und die Stille?

Dicht  

neben  

dem  

Computer  

drückte  

sie  

ihr  

Ohr  

an  

die  

Wand  

und

atmete  

langsam  

weiter.  

Doch  

egal  

wie  

sehr  

sie  

sich  

anstrengte,  

es

war  

absolut  

still  

dahinter.  

Eine  

Stille,  

die  

eine  

völlige  

Leere  

in  

ihren

Verstand  

brachte.  

Es  

war  

das  

unvermeidliche  

Gefühl  

der  

Isolation,

der Einsamkeit und Hilflosigkeit.

Sie schluckte und der trockene Hals kratzte unangenehm.

Textschnipsel (2)

Wie spät war es? Wie lange hatte sie in diesem Bett gelegen?

Sie  

hatten  

ihr  

doch  

alles  

genommen.  

Schwindlig  

taumelte  

Sydney

zum   

Monitor.   

Vielleicht   

zeigte   

er   

die   

Uhrzeit?   

Doch   

auf   

dem

gleichförmigen grünen Bild gab es nichts zu sehen.

Wie  

sollte  

sie  

ohne  

Uhr  

und  

den  

Blick  

in  

den  

Himmel  

herausfinden,

wann  

sie  

zu  

Bett  

gehen  

musste,  

wann  

aufstehen  

oder  

mittagessen?

Essen?  

Und  

was  

würden  

sie  

ihr  

anbieten?  

Gab  

es  

eine  

Speisekarte

oder    

eklige    

Wurst    

und    

Mahlzeiten    

aus    

einer    

drittklassigen

Großküche?

Mit   

verschwitzen   

Handflächen   

wischte   

sie   

sich   

über   

die   

Jeans,

streckte  

ihren  

Rücken  

durch  

und  

erkundete  

die  

karge  

Küchenzeile

ihrer Zelle.

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Rezensionen

Steffi Eckhoff-Emme

(Testleserbuch)

Ich habe das Buch nun durch und weiß mit Sicherheit, dass die Geschichte mich nicht so schnell loslassen wird. Der Einstieg sorgte dafür, dass ich auf jeden Fall wissen wollte, wie es weitergeht. Die Dialoge der Probanden gefielen mir auf Anhieb. Und #1433 entlockte mir ein schmunzeln. Später gewinnen die Gespräche an Tiefe und man lernt die Teilnehmer besser kennen. Es entsteht eine tiefe Bindung zu Ihnen. Eine Pflanze wird zum Freund, um nicht völlig zu vereinsamen und wahnsinnig zu werden. Wirklich passend und mitfühlend. So bildlich beschrieben, dass man Sydneys Gefängnis aufbrechen will. Herzlichen Dank an Perry Payne, dass ich es lesen durfte. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht das Buch vorab zu lesen. Ich liebe die Geschichte.