© Perry Payne / Amy Graham
Perry Payne - Autor

Occasion - Die zweite Welt

PPB - Perry Payne Books

Unausweichlich   rast   ein   gigantischer   Planet   auf   die   Erde   zu.   Die   Prognosen   für   das Fortbestehen der Erde sind verschwindend gering. Während     auf     der     Erde     das     Chaos     ausbricht,     die     Wirtschaft     und     jegliche gesellschaftliche   Strukturen   zum   Erliegen   kommen,   versuchen   die   Menschen   auf den   unbekannten   Planeten   zu   fliehen.   Jedoch   reichen   die   Kapazitäten   der   Shuttles nur   für   eine   kleine   Elite.   Ein   heißer   Kampf   um   die   Flugtickets   entbrennt   weltweit, auch wenn niemand weiß, was die Menschheit auf dem fremden Planeten erwartet. Acht    Einzelschicksale    in    acht    Geschichten,    die    miteinander    verwoben    sind,    vor, während und nach der größten Katastrophe der Menschheit. Endzeit / Science Fiction / erscheint Anf. Oktober 2020 Taschenbuch, ca 710 Seiten ISBN 978- … (auch als EBook erhältlich)

Hörprobe:

Leseproben

Textschnipsel 1

Am   sechsundfünfzigsten   Tag   nach   der   Katastrophe   ließen   über   Bedford   das   erste Mal   die   schweren   Gewitter   nach.   Die   durchnässte,   erschütterte   und   zerstörte   Stadt lag    unter    einem    grauen    Schleier    aus    Ruß    und    Schlamm.    Das    Meer    hatte    sich zurückgezogen   und   mitgenommen,   was   es   bekommen   konnte,   und   hinterließ   eine tote Welt. Textschnipsel 2 (Prolog) Zwölf    Jahre    vor    der    Katastrophe    entdeckte    eine    Gruppe    junger    Forscher    einen unbekannten   Himmelskörper,   den   sie   Susi   tauften.   Was   zunächst   als   völlig   normaler Vorgang     begann,     erlangte     wenige     Monate     später     das     breite     Interesse     von Astrologen   und   Politikern   auf   der   gesamten   Welt.   Schnell   wurde   klar,   dass   sich   Susi mit   relativ   hoher   Geschwindigkeit   und   in   nahezu   linearer   Flugbahn   auf   die   Erde zubewegte. Bereits   ein   Jahr   später   tauchten   die   ersten   vagen   Berechnungen   über   eine   mögliche Kollision   mit   der   Erde   auf.   Dennoch   gingen   die   meisten   Schätzungen   von   einer erdnahen   Flugbahn   aus,   die   das   Magnetfeld   stören   könnte   und   schlimmstenfalls negative   Einflüsse   auf   das   Leben   auf   der   Erde   auslösen   könnte.   Einige   Experten   aus China    und    Frankreich    zogen    gar    eine    neue    Eiszeit    oder    das    Ende    der    Welt    in Betracht. Das   erste   Mal   informierte   die   NASA   2017   die   Öffentlichkeit   über   den   nahenden Planeten als visuelle Jahrtausendsensation am Nachthimmel. Während   geheimer   Regierungstreffen   wurden   die   Fakten   diskutiert   und   Pläne   für den   Ernstfall   geschmiedet.   Neben   der   Frage,   inwieweit   es   vernünftig   und   vertretbar war,   die   Weltbevölkerung   über   die   nahende   Katastrophe   in   Kenntnis   zu   setzen, plante   man   bereits   Abwehrmaßnahmen.   Das   erste   Konzept   beschäftigte   sich   mit einem   gewagten   Bombardement,   welches   die   Flugbahn   von   Susi   verändern   und damit   eine   Kollision   mit   der   Erde   verhindern   sollte.   Alternativ   gab   es   verschiedene Vorhaben.     So     wurde     zum     Beispiel     unter     dem     Namen     Gänseblümchen     ein gigantischer   Antrieb   geplant,   mit   dem   die   orbitale   Flugbahn   der   Erde   verschoben werden      sollte.      Dazu      wurden      innerhalb      kürzester      Zeit      Förderprogramme durchgewunken,   von   denen   eins   für   die   Entwicklung   und   den   Bau   einer   mächtigen Raumstation    stand,    auf    der    das    Überleben    der    weltweiten    Elite    sichergestellt werden sollte. Die   Jahre   gingen   ins   Land   und   die   Präsidenten   und   Ansichten   wechselten.   In   der allgemeinen     Presse     verebbten     die     Meldungen     über     Susi,     und     selbst     in Regierungskreisen     wurde     es     ruhig     um     das     Thema.     Stattdessen     gewannen Organisationen   an   Bedeutung,   die   das   Ende   der   Welt   prognostizierten,   womit   die meisten Versicherungen und zahlreiche Modelle zur Altersvorsorge einbrachen. Später,   als   die   Berichte   in   den   Medien   wieder   aufflammten,   spürte   die   weltweite Wirtschaft    die    erste    Beklemmung.    Investitionen    wurden    zurückgefahren    und innovative   Zukunftsprojekte   auf   Eis   gelegt.   Die   Bauindustrie   für   katastrophensichere Gebäude      boomte,      und      etliche      Großinvestoren      setzten      auf      unterirdische Überlebensbunker.    Trotz    der    Veränderung    einiger    Wirtschaftsräume    blieb    das normale     Leben     weitestgehend     unverändert.     Die     einen     hielten     das     mögliche Untergangsszenario   für   völlig   übertrieben   und   leugneten   es,   andere   steigerten   sich hinein. In   sternenklaren   Nächten   konnte   man   2028   den   fremden   Planeten   das   erste   Mal mit   bloßem   Auge   erkennen.   Im   Gegensatz   zu   den   bekannten   Sternen   strahlte   er   ein warmes   gelbliches   Licht   aus,   war   dunkler   als   der   Polarstern   und   schien   von   da   an fast täglich ein winziges Stück größer zu werden. Vier   Jahre   zuvor   wurde   der   Bau   der   Raumstation   eingestellt   und   vor   zwei   Jahren hatte    Präsident    Jeffson    das    Großprojekt    Gänseblümchen    beerdigt,    an    dem    sich neunzehn   Länder   beteiligt   hatten.   Bis   dahin   flossen   mehrere   hundert   Milliarden Dollar    in    den    Bau    auf    der    zweihundertsiebzig    Quadratmeilen    großen    Fläche zwischen   Buffalo   und   Riverton.   Seither   eroberte   die   Natur   dieses   Gebiet   wieder zurück. Je   näher   das   Ereignis   kam,   desto   mehr   häuften   sich   die   Annahmen,   dass   Susi   auf direktem Kollisionskurs mit der Erde war. Die   ersten   Aufklärungsraketen   der   CNSA   wurden   ausgesandt   und   schickten   neun Monate   vor   dem   vermeintlichen   Eintreffen   die   ersten   Daten   zur   Erde.   Diese   ergaben eine    Materie    aus    Sauerstoffatmosphäre,    Wasser,    Felsgestein    und    gigantische Wüstenflächen.   Bereits   die   ersten   Auswertungen   deuteten   auf   eine   bewohnbare Alternative zur Erde, weswegen Susi offiziell in Occasion umbenannt wurde. Seitdem   setzten   die   großen   Nationen   mit   Hochdruck   auf   ein   Shuttleprogramm,   mit dem    sie    für    den    Ernstfall    möglichst    viele    Menschen    auf    den    fremden    Planeten übersetzen konnten.

Rezensionen

Hart und zum verlieben schön

Die Geschichte ist zeitnah, aktuell und durchaus im Bereich des Vorstellbaren. Eine Geschichte, angelehnt an das echte Leben, die zeigt, wie rücksichtslos die Menschheit sein kann, wenn es um das Überleben geht. Gut gelöst ist die Einbindung der Fantasyelemente (Sience-fiction). Besonders Luis habe ich geliebt. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Fazit: Occasion, ein Endzeit-Thriller, der uns zeigt wozu die Menschen wirklich fähig sind, der uns die Hoffnung auf die wahre Liebe gibt, den Mut und darauf, dass sich die Menschheit vielleicht doch noch ändern kann und anfängt die Erde als ihr schönstes, bedeutenstes und vor allem als rettenswertes Gut zu betrachten. Luise gibt uns trotz ihres jungen Alters eine Aussicht auf reine Menschlichkeit. (Luise Hoffmann / Testleserausgabe der Urversion 2011)
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Perry Payne Autor

Occasion - Die zweite

Welt

PPB - Perry Payne Books

Unausweichlich   rast   ein   gigantischer   Planet   auf   die   Erde   zu.   Die Prognosen    für    das    Fortbestehen    der    Erde    sind    verschwindend gering. Während    auf    der    Erde    das    Chaos    ausbricht,    die    Wirtschaft    und jegliche      gesellschaftliche      Strukturen      zum      Erliegen      kommen, versuchen   die   Menschen   auf   den   unbekannten   Planeten   zu   fliehen. Jedoch   reichen   die   Kapazitäten   der   Shuttles   nur   für   eine   kleine   Elite. Ein   heißer   Kampf   um   die   Flugtickets   entbrennt   weltweit,   auch   wenn niemand    weiß,    was    die    Menschheit    auf    dem    fremden    Planeten erwartet. Acht     Einzelschicksale     in     acht     Geschichten,     die     miteinander verwoben   sind,   vor,   während   und   nach   der   größten   Katastrophe der Menschheit. Endzeit / Science Fiction / erscheint Anf. Oktober 2020 Taschenbuch, ca 710 Seiten ISBN 978- … (auch als EBook erhältlich)

Hörprobe:

Leseproben

Textschnipsel 1

Am    sechsundfünfzigsten    Tag    nach    der    Katastrophe    ließen    über Bedford     das     erste     Mal     die     schweren     Gewitter     nach.     Die durchnässte,    erschütterte    und    zerstörte    Stadt    lag    unter    einem grauen    Schleier    aus    Ruß    und    Schlamm.    Das    Meer    hatte    sich zurückgezogen   und   mitgenommen,   was   es   bekommen   konnte,   und hinterließ eine tote Welt. Textschnipsel 2 (Prolog) Zwölf    Jahre    vor    der    Katastrophe    entdeckte    eine    Gruppe    junger Forscher   einen   unbekannten   Himmelskörper,   den   sie   Susi   tauften. Was   zunächst   als   völlig   normaler   Vorgang   begann,   erlangte   wenige Monate   später   das   breite   Interesse   von   Astrologen   und   Politikern auf   der   gesamten   Welt.   Schnell   wurde   klar,   dass   sich   Susi   mit   relativ hoher    Geschwindigkeit    und    in    nahezu    linearer    Flugbahn    auf    die Erde zubewegte. Bereits   ein   Jahr   später   tauchten   die   ersten   vagen   Berechnungen über   eine   mögliche   Kollision   mit   der   Erde   auf.   Dennoch   gingen   die meisten   Schätzungen   von   einer   erdnahen   Flugbahn   aus,   die   das Magnetfeld   stören   könnte   und   schlimmstenfalls   negative   Einflüsse auf   das   Leben   auf   der   Erde   auslösen   könnte.   Einige   Experten   aus China   und   Frankreich   zogen   gar   eine   neue   Eiszeit   oder   das   Ende   der Welt in Betracht. Das   erste   Mal   informierte   die   NASA   2017   die   Öffentlichkeit   über den    nahenden    Planeten    als    visuelle    Jahrtausendsensation    am Nachthimmel. Während   geheimer   Regierungstreffen   wurden   die   Fakten   diskutiert und     Pläne     für     den     Ernstfall     geschmiedet.     Neben     der     Frage, inwieweit   es   vernünftig   und   vertretbar   war,   die   Weltbevölkerung über   die   nahende   Katastrophe   in   Kenntnis   zu   setzen,   plante   man bereits   Abwehrmaßnahmen.   Das   erste   Konzept   beschäftigte   sich mit    einem    gewagten    Bombardement,    welches    die    Flugbahn    von Susi   verändern   und   damit   eine   Kollision   mit   der   Erde   verhindern sollte.    Alternativ    gab    es    verschiedene    Vorhaben.    So    wurde    zum Beispiel     unter     dem     Namen     Gänseblümchen     ein     gigantischer Antrieb     geplant,     mit     dem     die     orbitale     Flugbahn     der     Erde verschoben   werden   sollte.   Dazu   wurden   innerhalb   kürzester   Zeit Förderprogramme     durchgewunken,     von     denen     eins     für     die Entwicklung   und   den   Bau   einer   mächtigen   Raumstation   stand,   auf der das Überleben der weltweiten Elite sichergestellt werden sollte. Die    Jahre    gingen    ins    Land    und    die    Präsidenten    und    Ansichten wechselten.   In   der   allgemeinen   Presse   verebbten   die   Meldungen über   Susi,   und   selbst   in   Regierungskreisen   wurde   es   ruhig   um   das Thema.   Stattdessen   gewannen   Organisationen   an   Bedeutung,   die das      Ende      der      Welt      prognostizierten,      womit      die      meisten Versicherungen      und      zahlreiche      Modelle      zur      Altersvorsorge einbrachen. Später,   als   die   Berichte   in   den   Medien   wieder   aufflammten,   spürte die     weltweite     Wirtschaft     die     erste     Beklemmung.     Investitionen wurden    zurückgefahren    und    innovative    Zukunftsprojekte    auf    Eis gelegt.   Die   Bauindustrie   für   katastrophensichere   Gebäude   boomte, und        etliche        Großinvestoren        setzten        auf        unterirdische Überlebensbunker.           Trotz           der           Veränderung           einiger Wirtschaftsräume      blieb      das      normale      Leben      weitestgehend unverändert.   Die   einen   hielten   das   mögliche   Untergangsszenario für    völlig    übertrieben    und    leugneten    es,    andere    steigerten    sich hinein. In   sternenklaren   Nächten   konnte   man   2028   den   fremden   Planeten das   erste   Mal   mit   bloßem   Auge   erkennen.   Im   Gegensatz   zu   den bekannten   Sternen   strahlte   er   ein   warmes   gelbliches   Licht   aus,   war dunkler   als   der   Polarstern   und   schien   von   da   an   fast   täglich   ein winziges Stück größer zu werden. Vier   Jahre   zuvor   wurde   der   Bau   der   Raumstation   eingestellt   und   vor zwei       Jahren       hatte       Präsident       Jeffson       das       Großprojekt Gänseblümchen   beerdigt,   an   dem   sich   neunzehn   Länder   beteiligt hatten.   Bis   dahin   flossen   mehrere   hundert   Milliarden   Dollar   in   den Bau    auf    der    zweihundertsiebzig    Quadratmeilen    großen    Fläche zwischen   Buffalo   und   Riverton.   Seither   eroberte   die   Natur   dieses Gebiet wieder zurück. Je   näher   das   Ereignis   kam,   desto   mehr   häuften   sich   die   Annahmen, dass Susi auf direktem Kollisionskurs mit der Erde war. Die   ersten   Aufklärungsraketen   der   CNSA   wurden   ausgesandt   und schickten    neun    Monate    vor    dem    vermeintlichen    Eintreffen    die ersten     Daten     zur     Erde.     Diese     ergaben     eine     Materie     aus Sauerstoffatmosphäre,      Wasser,      Felsgestein      und      gigantische Wüstenflächen.   Bereits   die   ersten   Auswertungen   deuteten   auf   eine bewohnbare     Alternative     zur     Erde,     weswegen     Susi     offiziell     in Occasion umbenannt wurde. Seitdem    setzten    die    großen    Nationen    mit    Hochdruck    auf    ein Shuttleprogramm,    mit    dem    sie    für    den    Ernstfall    möglichst    viele Menschen auf den fremden Planeten übersetzen konnten.
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Hart und zum verlieben

schön

Die Geschichte ist zeitnah, aktuell und durchaus im Bereich des Vorstellbaren. Eine Geschichte, angelehnt an das echte Leben, die zeigt, wie rücksichtslos die Menschheit sein kann, wenn es um das Überleben geht. Gut gelöst ist die Einbindung der Fantasyelemente (Sience- fiction). Besonders Luis habe ich geliebt. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Fazit: Occasion, ein Endzeit-Thriller, der uns zeigt wozu die Menschen wirklich fähig sind, der uns die Hoffnung auf die wahre Liebe gibt, den Mut und darauf, dass sich die Menschheit vielleicht doch noch ändern kann und anfängt die Erde als ihr schönstes, bedeutenstes und vor allem als rettenswertes Gut zu betrachten. Luise gibt uns trotz ihres jungen Alters eine Aussicht auf reine Menschlichkeit. (Luise Hoffmann / Testleserausgabe der Urversion 2011)